Tag 4 Unentschieden dank Videobeweis

Heute hieß der deutsche Gegner Slowenien, aber zu diesem Spiel später mehr.

Das zweite Spiel der Gruppe C hieß Mazedonien gegen Montenegro. Dieses Spiel endete mit 29:28 für Mazedonien.

In Gruppe D spielte Ungarn 25:27 gegen Spanien. Der Favorit der Gruppe D Dänemark verlor 27:28 gegen Tschechien.

Im deutschen Spiel stand es nach rund neun Minuten 3:1 für Slowenien. Bundestrainer Prokop zog, aufgrund zu vieler Fehler, sehr früh die erste von drei Auszeiten. Zur Halbzeit stand es 15:10 gegen Deutschland. In der 47. Minute traf der Kapitän zum 19:19. Danach wechselte der Vorsprung immer wieder zwischen beiden Teams. Rund 15 Sekunden vor Ende traf Slowenien zum 25:24. Silvio Heinevetter holte den Ball schnell aus dem Tor und passte ihn zu Paul Drux, der am Mittelpunkt zum Anwurf bereit stand. Dieser hatte noch genau 2 Sekunden Zeit für einen Wurf auf das Tor. Diesen warf er leider nicht ins Tor und die Sirene ertönte. Sofort rannte der deutsche Tormann Silvio Heinevetter zu den Schiris und reklamierte etwas, was genau blieb den Zuschauern vor dem TV geheim. Die Schiedsrichter schauten rund zehn Minuten lang den Videobeweis an. Dabei kam heraus, dass die Slowenen beim Anwurf zu wenig Abstand gehalten hatten und so eine klaren Torchance, da das slowenische Tor leer war, in den letzten dreißig Sekunden verhinderten. Das Regelwerk sieht hier eine glatt rote Karte vor und einen 7-Meter für das benachteiligte Team. Tobias Reichmann trat an und verwandelte. Gegen 22:00 Uhr lag Slowenien Protest gegen die Entscheidung ein.

 

Am vierten Tag...

  • ...erzielten alle acht Teams zusammen 214 Tore.
  • ...zeigten die Schiris 25 gelbe Karten.
  • ...wurden 34 Zeitstrafen abgesessen.
  • ...zogen die vier Schiedsrichter-Duos zwei Mal glatt rot.

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